Bildung, nicht Einschränkung, ist der Schlüssel zur Verringerung des Schadens durch Offshore-Glücks

Die australischen Internet-Glücksspielrichtlinien wurden in den letzten Jahren verfeinert und das Verbot illegaler Glücksspielseiten klargestellt.

Trotzdem sind Offshore-Glücksspielseiten bei den Australiern so beliebt wie eh und je. Die Schätzungen der Offshore-Wetten in Australien reichen von 63,9 bis 400 Millionen AUD. Einige sagen voraus, dass dies bis 2020 auf 910 Millionen US-Dollar anwachsen wird.

Diese Offshore-Sites stellen nicht nur potenzielle Schäden für Verbraucher in Form von betrügerischen und betrügerischen Geschäften dar, sondern haben auch langfristige Folgen, da sie die durch den lizenzierten Markt generierten Steuereinnahmen reduzieren. Trotz vieler überzeugender Gründe für Regierungen, die Nutzung von Offshore-Glücksspielen einzuschränken, bereiten die damit verbundenen Herausforderungen Regierungen auf der ganzen Welt Kopfschmerzen.

Was ist Offshore-Internet-Glücksspiel?

In Australien können lizenzierte Betreiber Online-Lotterie- und Wettdienste anbieten. Andere Formen des Internet-Glücksspiels – einschließlich Casino, Spielautomaten, Bingo und Poker – sind verboten.

Offshore-Internet-Glücksspieldienste haben ihren Sitz in anderen Ländern, oft mit viel lockereren Vorschriften. Sie können Glücksspiele anbieten, die auf einer inländischen Website eingeschränkt sind. Das vielfältigere Angebot macht sie für manche Verbraucher attraktiv.

Dieser Mangel an Regulierung bedeutet jedoch, dass diese Verbraucher möglicherweise nicht vor potenziell schädlichen Praktiken geschützt sind, vor denen sie geschützt wären, wenn die Website in Australien lizenziert wäre.

Unsere aktuelle Studie untersuchte das Profil von Verbrauchern, die Offshore-Sites nutzen, um das Verständnis der Verbraucher und ihrer Motivationen dafür zu verbessern. Dies ist ein wesentlicher Schritt, um Verbraucher zu ermutigen, geschützte, lizenzierte Websites zu nutzen.

Wir haben 1.001 erwachsene australische Internet-Spieler (57,2 % männlich) befragt. Sie wurden nach ihrem Online-Glücksspielverhalten, der Nutzung von Offshore-Sites, den Gründen für die Auswahl dieser Sites, dem Bewusstsein für Vorschriften und Erfahrungen mit glücksspielbezogenen Problemen sowie demografischen Informationen befragt.

Auswirkungen dieser Forschung

Große Anteile der regelmäßigen Internet-Spieler nutzen Offshore-Sites. Dies stellt eine eigene Gruppe dar, die ein wettbewerbsfähiges Produkt sucht, unabhängig davon, wo (und ob) es von einer anerkannten Behörde lizenziert ist.

Im Vergleich zu inländischen Spielern hatten Offshore-Spieler eine intensivere Spielbeteiligung und ein größeres Risiko für Glücksspielprobleme.

Die Beschränkung des Zugangs zu Offshore-Sites hat nur begrenzte Wirksamkeit, da es schwierig ist, das Internet zu überwachen. Daher können öffentliche Aufklärungskampagnen, die sich an Internet-Spieler richten und was ihnen wichtig ist, eine wichtige Komponente sein, um dieses Verhalten zu mildern.

Einige Offshore-Sites sind jedoch wettbewerbsfähiger oder attraktiver, weil sie regulatorische Anforderungen umgehen können, die Optionen, Quoten oder Bonusangebote einschränken. Dies führt zu schwierigen Nachrichten für Regierungen. Da die Glücksspielpolitik die Bürger vor Schaden schützen soll, möchten sie die Grenze zur Förderung des Glücksspiels nicht überschreiten, insbesondere bei einer Gruppe, bei der bereits ein größeres Risiko für glücksspielbezogene Probleme festgestellt wurde.

Aus diesem Grund glauben wir, dass Internet-Spieler mit öffentlichen Aufklärungskampagnen angesprochen werden sollten, die sich darauf konzentrieren, vor den Risiken der Nutzung von Offshore-Glücksspielseiten zu warnen und zu erkennen, ob eine Seite in Australien lizenziert ist.

Die Ermutigung von Spielern, nur mit im Inland lizenzierten Websites in Kontakt zu treten, und sicherzustellen, dass diese ein hohes Maß an Instrumenten zur Schadensminimierung bieten, kann die Probleme von Online-Spielern verringern.

Quelle: https://casinova.org/de/casino-bonus-ohne-einzahlung/